DIY Bloggerinterview myboshi mit Frau Liebling

DIY-Blog Interview #6: Frau Liebling

Bloggerin Judith stellt sich unseren Fragen

Wie ist das eigentlich, wenn man einen eigenen DIY-Blog betreibt? Was ist, wenn man mal nicht kreativ ist oder keine Ideen mehr hat? Und woher kommt eigentlich die Inspiration für immer wieder neue Projekte. Das alles und noch viel mehr wollte wir von Judith Bohnert vom Blog „Frau Liebling“ wissen. Wir freuen uns, dass wir Sie für unsere Reihe DIY-Blogger im Interview begeistern konnten. Los geht´s!

 

Wer bist du eigentlich? Erzähl doch mal, was man über dich unbedingt wissen sollte.

Ich bin Judith und schreibe auf meinem Blog „Frau Liebling“ über DIY und Upcycling, aber auch über leckere Rezepte und Geschenkideen zum selber machen. Vor wenigen Monaten habe ich mein Studium beendet und bin zurück in meine Heimat nach Frankfurt gezogen. Dort arbeite ich – neben dem Bloggen – als Sozialpädagogin. Wenn ich mal nicht blogge, bastle oder arbeite, lese ich gern, erkunde die Stadt oder gehe im Wald spazieren, wo ich fast nie mit leeren Händen rauskomme.

 

Wie hast du deine Leidenschaft für DIY-Themen entdeckt?

Schon als Kind habe ich viel gebastelt und gewerkelt. Meine kreative Ader habe ich von meinen Eltern, die beide selbst sehr kreativ sind und mich schon früh inspiriert haben. Als meine Mutter dann Ende November 2014 angefangen hat ihre selbstgenähten Taschen zu verkaufen, habe ich den Blog ins Leben gerufen. Dort wollte ich ihre Taschen bewerben und hin und wieder mal eine DIY-Anleitung vorstellen. Das hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich mich immer mehr mit dem Thema befasst habe und nun regelmäßig meine DIY-Ideen auf dem Blog veröffentlichte.

 

Welche ist deine Lieblings-DIY-Disziplin und warum?

Ich mag vor allem einfache DIY-Ideen, die jeder nachmachen kann und die nicht viel kosten. Das kommt daher, dass ich bis vor kurzem noch Studentin war und selbst nicht die größten Mittel zur Verfügung hatte. Es heißt ja auch: „Not macht erfinderisch.“ So habe ich meistens mit dem Material gearbeitet, dass ich eh schon zuhause hatte, oder ich habe Müll verwendet um schöne, neue Dingen zu kreieren. Sehr gerne arbeite ich aber auch mit Papier. Das Material ist so vielseitig und kann zu den unterschiedlichsten Dingen verarbeitet werden.

 

Was war dein tollstes DIY-Projekt bisher?

Mein tollstes Projekt waren meine Trinkgläser für den Sommer. Damals gab es solche Gläser noch nicht überall zu kaufen und die Idee war noch recht neu. Ich hatte an dem Tag gerade Limonade selbstgemacht und wollte sie mit in den Garten nehmen. In dem Sommer gab es aber so viele Wespen, dass ich mir spontan überlegt habe, wie ich das Problem lösen könnte. Und dann kam mir die Idee mit den selbstgebastelten Trinkgläsern mit Deckel. (Hier gehts zur Anleitung.)

 

 

Wo ist dein Lieblingsort zum Arbeiten bzw. wie sieht dein Kreativarbeitsplatz aus?

Am liebsten arbeite ich an meinem Esstisch. Ich brauche zum Arbeiten immer viel Platz und der Tisch ist so schön groß. Mein Kreativplatz ist dann immer sehr chaotisch, weil ich zuerst einmal alle möglichen Materialien vor mir ausbreite. Kreativität und Chaos gehören für mich auf jeden Fall zusammen.

 

 

Warum würdest du jedem empfehlen einmal mit dem Selbermachen zu beginnen?

Weil es ein tolles Gefühl ist, wenn man am Ende das Produkt in der Hand hält und sagen kann: „Das habe ich selber gemacht! Das habe ich geschaffen!“ Gerade in unserer Zeit der Massenproduktion gibt es nichts Wertvolleres, als etwas Selbstgemachtes. Und dabei geht es nicht um ein perfektes Endprodukt, sondern um ein Unikat für das Liebe und Zeit investiert wurden. Deswegen sollte meiner Meinung nach jeder kreativ werden.

 

Wie darf man sich deine Arbeit als Bloggerin vorstellen? Wie sieht ein typischer Arbeitstag aus?

Einen typischen Arbeitsalltag gibt es bei mir nicht. Meistens kommen mir zwischendurch irgendwelche Ideen, die ich dann sofort umsetzen muss. Wenn nötig gehe ich los, besorge das Material und ein paar hübsche Blumen und dann wird gebastelt. Danach krame ich allerhand Dekokrams hervor und dann werden die Fotos gemacht. Anschließend verfasse ich den Blogbeitrag und zu guter Letzt wird der Beitrag veröffentlicht und promotet.

 

Ist dein Blog eher Beruf oder Hobby und könntest du die vorstellen deinen Blog hauptberuflich zu betreiben?

Mein Blog ist Hobby und Beruf zugleich. Darin steckt so viel Arbeit, aber auch Herzblut, Spaß und Freude. Leider beansprucht meine Arbeit als Sozialpädagogin sehr viel Zeit, weswegen ich kaum noch freie Zeit für meinen Blog finde. Das würde ich gerne irgendwann ändern. Meine Arbeit ist mir aber auch sehr wichtig, dennoch hätte ich auch nichts dagegen meinen Blog irgendwann hauptberuflich zu betreiben.

Judiths Blog „Frau Liebling“ findest du hier und natürlich auch bei Facebook & Instagram.

Du kennst einen spannenden Blog, den wir unbedingt vorstellen sollten oder bist selbst als Blogger im DIY-Universum unterwegs? Dann schreib uns in einem Kommentar oder einer Mail an blog@myboshi.net, warum du Teil unserer Interviewreihe werden solltest (am besten mit Link zum Blog).

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Der Autor: Anna

Anna
Als Social Media Manager ist Anna den ganzen Tag im Web unterwegs. Dort begegnen ihr immer wieder neue Inspirationen, Trends und spannende Geschichten, die sie hier im Blog auch gerne mit euch teilen will.
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