Pinterest Inspirationsquelle und Pinnwand 2.0

Pinterest: Pinnwand 2.0

Lass dich inspirieren für dein nächstes DIY-Projekt!

Während Facebook in Deutschland schon seit Jahren der Platzhirsch unter den sogenannten sozialen Medien ist, werden auch andere Online-Plattformen aus dem sonnigen Kalifornien wie zum Beispiel Pinterest hierzulande immer größer und beliebter. Weltweit hat das Netzwerk mit Schwerpunkt auf Bildern 100 Millionen aktive Nutzer (Stand Anfang 2016). Für Deutschland gibt es aktuell nur Schätzungen, doch diese liegen bei 2 bis 3 Millionen – Tendenz steigend. Vielleicht fragst du dich jetzt: Warum brauche ich noch ein soziales Netzwerk? Ich habe doch schon Facebook und/oder Instragam. Doch gerade für Kreative und begeisterte Do-It-Yourself Fans schlummert auf Pinterest eine große Inspirationskraft. Deswegen wollen wir dir heute zeigen, warum sich Pinterest für dich lohnen kann.

Zunächst einmal: Streng genommen ist Pinterest gar kein soziales Netzwerk im herkömmlichen Sinn. Denn hier geht es nicht unbedingt darum, sich mit Freunden zu vernetzen, zu chatten oder Statusmeldungen zu posten. Vielmehr ist Pinterest eine virtuelle Inspirationsquelle für dich selbst und für andere Menschen. Du kannst neue Ideen aus allen Bereichen entdecken und sie dir, wie an einer echten Pinnwand, merken, für später aufheben und thematisch ordnen. Eine Art Schuhkarton für interessante Zeitungsartikel, die du irgendwann mal noch lesen willst, Do-It-Yourself Projekte, die du in nächster Zeit umsetzen möchtest, Rezepte, die du unbedingt mal nachkochen musst oder Orte, die du in nächster Zeit bereisen willst.

Pinterest bringt Ordnung ins kreative Chaos

Warum ist Pinterest gerade für Kreative, Stricker, Häkler und DIY-Begeisterte so spannend?

Pinterest setzt auf große Bilder mit lediglich einem kleinen Beschreibungstext. Über einen Klick aufs Bild kommt man zur Bildquelle, wo oftmals ein Blogartikel oder ähnliches mit genaueren Infos hinterlegt ist. Die Online-Plattform funktioniert nach dem Prinzip: entdecken, sich mit Hilfe von Pinnwänden merken und dann bestenfalls im „echten Leben“ umsetzen oder zumindest Inspiration für zukünftige Projekte finden. Dabei kann es sich entweder um ein konkretes Projekt handeln, für das noch die ein oder andere „Eingabe“ fehlt oder Dinge, die einfach gefallen und irgendwann mal zum Thema werden könnten.

So findest du zum Beispiel zahlreiche DIY-Anleitung, Strickideen, ausgefallene Häkelprodukte, neue Muster oder Trends aus der Handarbeitsbranche. Und du kannst Pinterest sowohl am Desktop als auch mit der mobilen App für unterwegs nutzen.

Wie funktioniert Pinterest für dich?

Wenn du selbst aktiv werden willst, musst du dir zunächst einmal einen Pinterest-Account zulegen und kannst dabei wählen, ob du dich mit deiner E-Mail Adresse oder über deinen Facebook-Account (falls vorhanden) anmelden willst. Anschließend kannst du drauf los stöbern und dich erst einmal durch die vorgegebenen Kategorien klicken. Unsere Lieblingskategorie ist natürlich „DIY & Selbermachen“. Oder aber du suchst in der Suchzeile ganz oben direkt nach Schlagwörter oder Personen, Bloggern oder Marken, die du schon kennst und die dir gefallen. Wir von myboshi sind übrigens auch fleißig am Inspirationen sammeln auf unserem myboshi Pinterest Profil.


Du darfst dich natürlich nicht nur umschauen, sondern auch selbst aktiv werden. Jedes Bild ist ein sogenannter Pin, den du auf deinen eigenen Pinnwänden weiterpinnen kannst. Du kannst beliebig viele Pinnwände anlegen und diese mit einer Überschrift und Beschreibung versehen. Damit dich auch andere finden und sich wiederum von dir inspirieren lassen können, solltest du deine Pinnwand in eine Themenkategorie einordnen und so benennen, dass der Titel den Inhalt treffend beschreibt und Lust auf „mehr“ macht. Alternativ kannst du auch Likes in Form von kleinen, roten Herzchen abgeben, ähnlich wie man es von Facebook und Instagram kennt.

Eigene Bilder hochladen und Andere inspirieren

Natürlich kannst du auf Pinterest auch selbst zum Inspirationsgeber werden, indem du deine eigenen Bilder hochlädst. Wer jetzt aber aufgepasst hat, wird feststellen, dass durch Pinterest Fotos im Netz weiterverbreitet werden. Zwar bleibt immer der Link zur eigentlichen Ursprungs-Website am Foto haften – egal wie oft es repinnt wird – aber es kann natürlich dennoch von anderen Seiten eingebunden und geteilt werden. Und: jeder kann sich die Fotos von eurer Seite abspeichern und sie virtuell ablegen. Deshalb solltest du unbedingt nur Bilder hochladen, deren Bildrechte dir gehören bzw. deren Urheber du bist.

Wie findest du interessante „Pinner“?

Wenn dir ein schöner Pin ins Auge sticht, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass dieselbe Person noch mehr Inspirationen für dich bereit hält. Ein Klick aufs das Nutzerprofil kann sich in jedem Fall lohnen. Wenn dir gefällt, was du siehst, kannst du den „Pinner“ oder einzelnen Pinnwänden folgen. Dadurch hast du die Person oder die Marke abonniert und siehst deren Aktivität zukünftig gleich auf deiner Startseite. Umgekehrt wirst du nach einiger Zeit auch bemerken, dass sich andere Nutzer für deine Pins interessieren.

Unsere myboshi Pinterest-Lieblinge

Als kleine Starthilfe wollen wir dir einige Pinner zeigen, die bei uns im myboshi-Team besonders beliebt sind:

  • Anna Sterntaler ist mein absoluter Favorit. Sie arbeitet selbst als Social Media Manager bei Pinterest Deutschland und ist privat durch und durch kreativ. Bei ihr findest du DIY-Ideen aus allen Bereichen, besondere Outfits und Einrichtungsinspirationen – hauptsache farbenfroh.
  • Unsere Designerin Sarah liest gerne das COUCH Magazin und lässt sich mindestens genauso gerne vom COUCH Pinterestaccount inspirieren. Dort findest du eine Kombination aus Wohnen & DIY sowie Fashion & Beauty.
  • Bei Pinterest holt sich unsere Grafikerin Selina oftmals neue Impulse und Ideen für ihre Arbeit. Bei Pinterestaccounts wie dem von Johanna Fritz stöbert sie immer mal wieder auf der Suche nach schönen grafischen Bildern, Bastelanleitungen und Illustrationen.

Gut zu wissen: Die wichtigsten Begriffe bei Pinterest zusammengefasst

  • Pinnwände: Sie sorgen für Ordnung in deinem Pinterest-Account. Überleg dir Themen zu denen du eine Pinnwand anlegen möchtet und pinne los. Bei der Anzahl der Pinnwände sind generell keine Grenzen gesetzt.
  • Pins: Ein Pin ist ein Bild (mit hinterlegtem Link aus dem Netz), das du selbst hochgeladen und an eine deiner Pinnwände geheftet habt. Der Quelllink bleibt dabei erhalten und das Bild kann dann von anderen repinnt werden.
  • Repins: Ein Repin ist ein Pin eines anderen Nutzers, den du auf deinem Profil teilt und quasi repinnst.
  • Likes: Wie bei Facebook auch kannst du Bilder bzw. Pins liken. Diese Bilder tauchen dann in einer separaten Likeliste auf.

Wenn du jetzt Lust bekommen hast, dich mal auf eine andere Art und Weise inspirieren zu lassen, probiers einfach mal aus. Falls du Pinterest schon aktiv nutzt, freuen wir uns, wenn wir uns mit wir verknüpfen dürfen.

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  • Avatar Barbara Riener sagt:

    Kleine Frage: wenn ich bei pinterest ein Bild (strickmuster) anklicke, vergrößert es sich zwar, aber ich finde keine Informationen, wer das Stück gemacht oder gepostet hat.

    HILFE ?!

    Dank und Gruß

    Barbara

    • Avatar Anna sagt:

      Hallo Barbara,
      bei Pinterest klickst du einfach auf das Bild, das dich interessiert, dann wird es vergrößert. Und dann klickst du nochmal auf das Bild… wenn ein Link hinterlegt ist, wirst du direkt dahin weitergeleitet.
      Liebe Grüße
      Anna von myboshi Team